Alarmstufe beim Notfallplan Gas ausgerufen

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Gemeindewerke Wendelstein können Versorgungssicherheit noch gewährleisten – Energie einsparen




Ende Juni hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz nach Abstimmung innerhalb der Bundesregierung die zweite von drei Stufen des „Notfallplans Gas“ ausgerufen. Diese sogenannte Alarmstufe tritt laut „Notfallplan Gas“ ein, wenn eine Störung der Gasversorgung oder eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas vorliegt, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage führt. Der Markt ist jedoch noch in der Lage, diese Störung oder Nachfrage zu bewältigen, ohne dass nicht marktbasierte Maßnahmen ergriffen werden müssen.


„Aktuell ist die Versorgungssicherheit gewährleistet, aber die Lage ist angespannt. Grund für die Ausrufung der Alarmstufe ist die seit dem 14. Juni 2022 bestehende Kürzung der Gaslieferungen aus Russland und das weiterhin hohe Preiseniveau am Gasmarkt“, erklärt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Im Versorgungsgebiet Wendelstein ist die Versorgungssicherheit gegenwärtig gewährleistet, so die Gemeindewerke Wendelstein (GWW).


Energiesparmaßnahmen verstärken

Jeder Verbraucher kann seinen Teil dazu beitragen, damit die Versorgungslage mit Erdgas stabil gehalten wird. Viele kleine Beiträge können zusammen einen großen Energieeinspareffekt auslösen. In den Sommermonaten kann in den meisten Haushalten auf die Heizung komplett verzichtet werden. „Verschiedene Modelle bieten dafür einen Sommerbetriebsmodus an“, erläutert Vertriebsleiter Michael Heubeck. Zumindest kann die Heiztemperatur um mindestens ein bis zwei Grad gesenkt werden. Bereits dies hat positive Effekte. Als Faustformel gilt: Durch ein Grad weniger Raumtemperatur lässt sich der Gasverbrauch um sechs Prozent reduzieren.


Ebenfalls kann das Warmwasser, beispielsweise beim Duschen, sparsamer genutzt werden. „Jeder sollte prüfen, ob der Warmwasserspeicher tatsächlich auf 50 bis 60 Grad Celsius erhitzt werden muss oder ob das Warmwasser auch mit einer geringeren Temperatur über den Tag ausreicht“, so GWW-Vorstand Matthias Dollinger.


Hausbesitzer können zusätzlich und vor allem nachhaltig Energie sparen, wenn sie eine energetische Gebäudesanierung durchführen lassen. Damit wird die Energieeffizienz des Gebäudes deutlich erhöht. Jeder Haushalt sollte im kommenden Winter noch stärker auf das eigene Heizverhalten achten. Stromkunden der Gemeindewerke können das kostenlose Energieberatungsangebot der ENA nutzen. Die Kosten für die Erstberatung im Neuen Rathaus werden dabei vollständig vom Markt Wendelstein und den Gemeindewerken getragen. Die Anmeldung für die Beratung erfolgt beim Sachgebiet „Umwelt, Nachhaltigkeit und Verkehr“ im Rathaus, Telefon 09129/401-194 /-143 /-144.


Zur Stabilisierung der Versorgungslage insgesamt tragen zudem Einsparungen bei Kraftstoffen, Heizöl und Strom mittelbar bei. „Die beste Kilowattstunde ist die, die nicht verbraucht wird", so die Gemeindewerke.

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