FAQs zur Strom- und Gaspreisbremse

Heizung Geld

Nachfolgend erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Fragen und Antworten zur aktuellen Strom- und Gaspreisbremse. 








Welche Entlastungsmaßnahmen plant die Bundesregierung für Gaskunden?


Die Bundesregierung plant mit dem sogenannten „Abwehrschirm“ (besteht aus Zuschüssen) voraussichtlich bis zum Frühjahr 2024 Finanzmittel von bis zu 200 Milliarden Euro einzuplanen und hierzu Kredite aufzunehmen um Privat- und Gewerbekunden in einem zweistufigen Konzept zu entlasten:


1. Stufe)

Die Abschlagszahlung Dezember 2022 für Gas- und Fernwärmekunden soll durch den Staat als Einmalzuschuss gezahlt werden.


2. Stufe)

Voraussichtlich ab März 2023 soll die Gaspreisbremse greifen und den Arbeitspreis bei 12 ct / kWh deckeln. So werden 80% des Verbrauchs basierend auf dem Septemberabschlag vom Staat subventioniert.


Werden Stromkunden auch entlastet?


Ab dem 1. Januar 2023 soll eine Strompreisbremse eingeführt werden, die den Strompreis für Privathaushalte bei 40 Cent pro Kilowattstunde deckelt. Der Strompreis wird nach ähnlichem Prinzip gedeckelt, wie der Gaspreis. Dies bedeutet, dass ein Grundkontingent von 80 Prozent des bisherigen Verbrauchs für einen Brutto-Preis von 40 Cent je Kilowattstunde bereitgestellt wird.


Geben die Gemeindewerke Wendelstein die Gas- und Strompreis­bremse an ihre Kunden weiter?


Wir begrüßen jede Maßnahme, die in der aktuellen Situation sowohl zur Sicherung der Energie­versorgung als auch zu Entlastungen unserer Kundinnen und Kunden führt. Sobald die Gas- und Strompreis­bremse ausgestaltet und rechtlich umgesetzt sind, werden die Gemeindewerke Wendelstein sie umgehend umsetzen und die Entlastungen an die Kunden weitergeben. Allerdings sind derzeit noch zahlreiche technische und operative Fragen unklar, die zunächst vom Gesetzgeber zu regeln sind. Die Gemeindewerke Wendelstein appellieren an die Verantwortlichen aus der Politik, möglichst einfach umsetzbare Lösungen zu entwickeln, damit die Entlastungen schnell bei den Verbrauchern wirksam werden.


Der Staat zahlt den “Dezember-Abschlag” – ist jetzt mein gesamter Gasverbrauch im Dezember „gratis“?


Der Staat übernimmt durch den Einmalzuschuss lediglich die Kosten für den Abschlag Dezember 2022. In der Jahresrechnung wird der Dezemberabschlag somit gutgeschrieben.

Dadurch soll der Fehlanreiz vermieden werden, die Heizung im Winter bewusst aufzudrehen, um höhere staatliche Hilfen zu bekommen. Die Gemeindewerke Wendelstein empfehlen Ihren Kundinnen und Kunden unbedingt, weiterhin auf Ihren Energieverbrauch zu achten.


Müssen Kunden der Gemeindewerke Wendelstein selbst in irgendeiner Weise aktiv werden?


Derzeit besteht für Kunden der Gemeindewerke Wendelstein keinerlei Handlungsbedarf. Bei den Vorgaben handelt es sich zunächst nur um Vorschläge der Bundesregierung. Diese werden vom Gesetzgeber aktuell überarbeitet und die Umsetzungen geplant. Natürlich informieren die Gemeindewerke umgehend, sofern es neue politische Entscheidungen und Vorgaben gibt.


Wir empfehlen Ihnen nach wie vor einen sparsamen Umgang mit Energie. Überprüfen Sie außerdem Ihre Abschlagshöhe und passen Sie Ihren Abschlag ggf. an.  Bitte beachten Sie, dass eine Erhöhung des Abschlages jedoch keine Auswirkung auf die Höhe des staatlichen Einmalzuschusses im Dezember hat. Jeder Monat mit zu geringem Abschlag erhöht die Nachzahlung bei der Jahresrechnung. Passen Sie ganz unkompliziert online Ihre Abschläge an Ihren aktuellen Verbrauch an - so lassen sich Nachzahlungen vermeiden und Energiekosten im Griff behalten. Zählerstände und Abschlagsänderungen können Sie als Onlinekunde auch bequem im Portal direkt vornehmen:


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