Netzersatzanlage erhöht Versorgungssicherheit​​​​​​​

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GWW investieren in Trinkwasserbereitstellung. 


Die Gemeindewerke versorgen den Hauptort Wendelstein sowie die Ortsteile Röthenbach b. St. Wolfgang, Raubersried und Sperberslohe mit selbst aufbereiteten Trinkwasser in ausgezeichneter Qualität. Damit auch bei einem längerem Stromausfall oder einem vollständigen Blackout die Trinkwasserbereitstellung sichergestellt werden kann, wurde eine mobile Netzersatzanlage angeschafft. „Dieser Fall trat zwar noch nie ein. Wir wollen aber vorbereitet sein“, begründet Bürgermeister Langhans die Investition.


Im Bedarfsfall kann das Aggregat direkt in der Trafostation bei den Brunnen angeschlossen werden, erläutert Wassermeister Mario Wagner bei der Übergabe. Von dort wird in das für die Trinkwasserversorgung notwendige Stromnetz eingespeist. Das mobile Aggregat hat eine elektrische Leistung von 168 kW (200 kVA) mit einem internen 270 Liter-Tank und einem separaten Kraftstoffcontainer mit 950 Liter, ergänzt technischer Leiter Franz Hromatke.


Für die zukunftsweisende Investition von 80.000 Euro gab es über ein spezielles Förderprogramm zur Trinkwasserversorgung im Katastrophenfall 50 Prozent Zuschuss, so Werke-Vorstand Matthias Dollinger. Mit der Netzersatzanlage können die Gemeindewerke bei einem Stromausfall die Versorgung der Bevölkerung mit dem maximalen Tagesbedarf in Trinkwasserqualität gewährleistet, verdeutlicht Bürgermeister Werner Langhans die Notwendigkeit der Anschaffung.


Insgesamt versorgen die Gemeindewerke Wendelstein über 10.000 Menschen. Die jährliche Gesamtabgabemenge liegt bei rund 570.000 Kubikmeter. Das Trinkwasser wird über die werkseigenen Brunnen gefördert und über die Aufbereitungsanlage und die Hochbehälter bis zu den Kunden nach Hause geliefert. Dazu ist ein Leitungsnetz von knapp 100 Kilometer (ohne Hausanschlüsse) erforderlich. Das weiche Wasser mit einer Härte von 0,89 mmol/l ist geeignet zur Zubereitung von Babynahrung.


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Foto:

Werke-Vorstand Matthias Dollinger (rechts), technischer Leiter Franz Hromatke (links) und Wassermeister Mario Wagner (Zweiter von rechts) erläutern Bürgermeister Werner Langhans die Funktionsweise der neuen Netzersatzanlage für die Wasserversorgung.




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